Dorfkirche Dambeck (Altmark)

Im 1. Bauabschnitt restauratorische und denkmalverträgliche Sanierung der gesamten Außenfassade der aus dem Ende des 12. Jh. (1175) stammenden romanischen Dorfkirche unter Einbeziehung der vorhandenen bauzeitlichen Mörtelreste, Begleitung und Rezeption eines geeigneten Putzes als Baustellenmischung, Rückführung der Biforien der Glockenstube in den ursprünglichen Zustand durch Wegnahme von später hinzugekommenen Brüstungen.

In einem 2. Bauabschnitt wurde das Eingangsfachwerkbauwerk aus dem 17. Jh. vollständig saniert. Um sowohl die stark geschädigten Eichenholzschwellen zu sanieren und um die zur Kirche hin orientierte Dachneigung zu verändern, musste es komplett demontiert und neu wieder aufgerichtet werden.

Der 3. Bauabschnitt umfasste die Sanierung des spätromanischen Dachtragwerkes und die Fußschwellenlage der Deckenbalken.

In einem 4. Bauabschnitt ist geplant, die dringend notwendige Innenraumsanierung zu beginnen, die Aufarbeitung des Glockenstuhles und die Elektrifizierung des geläutet sowie die Restaurierung und Wiederaufhängung einer alten historischen Glocke.

Ein sehr interessanter Artikel zur Kirche in Berge stand in der Ausgabe der Zeitschrift Monumente in der Oktoberausgabe 2016.

Eckdaten (KG 300-700, brutto):

1. BA (2010/11) – 199.000,-€
2. BA (2014) – 49.000,-€
3. BA (2016/17) – 144.000,-€
4. BA (2020) – 240.000,-€